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Sep 15th, 2022 Comments: 0

Fieldday auf der Hohen Geba

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Plurk
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Fast jedes Jahr machen wir einen so genannten Fieldday. D.h. wir packen unsere Funktechnik und bauen in mehr oder weniger Camping-Stil eine oder mehrere Stationen auf.

Gern fahren wir hierzu auf die Hohe Geba in der Rhön. Sie bietet einen funktechnisch wie auch landschaftlich tollen Gipfel mit guter Sicht. Die Meininger Hütte eignet sich gut als Basis und Stronm für die Funkerei gibts auch, was einiges vereinfacht.

Dieses Jahr sind wir also wieder am ersten Juli-Wochenende ausgerückt, um von der Hohen Geba aus den UKW-Juli-Contest zu bestreiten. Der Contest beginnt Samstag um 16:00 und dauert bis zur gleichen Zeit am Sonntag.

Beladung vor der Abfahrt. Das wichtigste ist an Board (Grill und GHz-Parabol-Antenne) 🙂

Inzwischen ist unsere Contesttechnik (des Clubs wie die private Technik der Teilnehmer) zu einem stattlichen Haufen angewachsen und zum Fieldday ist die Konfiguration dann doch deutlich anders als bei unseren festen Standorten. Das Packen erfolgte deshalb schon am Donnerstag und Freitag vorher. Samstag gegen Mittag waren wir dann vor Ort.

Wie immer ist der Aufbau der Technik und vor allem der Antennen das eigentliche Event 😉 und wir hatten alle Hand zu tun, damit zum Contestbeginn bis 16:00 Uhr alles soweit stand.

Montage eines Antennenrotors (am Fuß der 70cm-Antenne)

Und wie es immer so ist, funktioniert dann doch nicht alles. Die GHz-Station machte viele technische Probleme. Jens baute noch am Nachmittag fleissig an einer der Endstufen herum und zu Contestbeginn starb dann auch gleich ein Vorverstärker und ein Sequencer. Beide Fehler an der gleichen Station hatten eigentlich nichts miteinander zu tun, traten aber auf, weil die Fieldday-Konfiguration nunmal so vorher noch nie verwendet und getestet wurde. Nun, dazu macht man das ja und das macht den Reiz für den Ingenieur an der Sache aus 😉

Jens baut bis zum Schluss, hier an einer Endstufen

Ärgerlich ist es dann aber irgendwie doch und wir hatten bis Mitternacht zu tun, bis alles lief. Vielen Dank an die Enthusiasten, die sich nicht haben entmutigen lassen und auch an Johannes, der eigentlich nur kurzzeitiger Abendgast war, dann aber nach dem Zubett-Bringen der Kinder nochmal mit einem Ersatzteil aus Ilmenau zurück kam und bei der Fehlersuche und beim Einbau geholfen hat. Echt unvorstellbar.

Das Hochziehen der 2m-Antenne ist immer ein spannender Moment

Die Hohe Geba belohnt den Wanderer und Touristen mit einer schönen Aussicht und den UKW-Funker mit weiten Verbindungen bis nach Italien, Großbritannien, Ungarn, der Slowakei, Kroatien und Slowenien. Insofern wurden unsere Mühen nicht nur mit einem tollen Teamerlebnis, sondern auch mit einem guten Abschneiden im Contest belohnt.

Auch die Jugend hatte Spaß am Gerät

Es wird wahrscheinlich nicht der letzte Fieldday von diesem Standort aus gewesen sein.

Die “Meininger Hütte” mit unserer 70cm-Antenne
Funker-Romantik: GHz-Spiegel am Abend (zu der Zeit haben wir noch fleißig repariert)

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